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 Palma de Mallorca
 
 
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La Reserva Puig de Galatzó
 
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Puigpunyent

Puigpunyent

Wahrscheinlich werden Sie sich kaum vorstellen können, dass Sie sich in einem Winkel der Welt von unglaublicher Schönheit befinden, sowohl wegen seiner geographischen Beschaffenheit, mit dichtbelaubten Steineichen- und Pinienwäldern in den hohen kalkhaltigen Bergen, die uns umgeben, als auch die von Menschenhand angelegten Olivenhaine, Mandelbäume und Johannisbrotbäume. Oder auch die von Menschen angelegten Terrassenbeete, die gebauten majestätischen Herrenhäuser, die wir possessions nennen, in denen die Leute auf dem Land bis vor gar nicht langer Zeit ihr Leben bestritten und sich ihren Lebensunterhalt verdienten, denn bis zur Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts waren die Landarbeit und Viehzucht die Haupteinnahmequelle des Volkes. Ein friedlicher Ort, wo man noch mit Ruhe durch die aufgerichteten schmalen Gassen spazieren kann.

Das Tal von Puigpunyent wurde schon seit vielen Jahrhunderten von den Ureinwohnern Mallorcas besiedelt, wie die große Anzahl von talaiots bezeugt, und die sich zum Teil in einem guten Erhaltungszustand befinden. Sie finden talaiots in den Gegenden von Son Serralta, Son Burguet und Son Puig, der Friedhof von Casat Nou, mit seinen Kammern und Beerdigungsstätten. Die ersten Einwohner hinterließen auch Spuren einer produktiven Agraraktivität und Viehzucht.

Von der Belagerung der Römer zeugen nur die Funde in Es Collet und die Konsolidierung des Getreideanbaus, die Olivenhaine und die Weinberge.

Auch die Mauren des Volkes juz´d´Al-Ahwâz ließen sich auf Mallorca nieder. Zeugen ihrer Ansiedlung sind ihre Weisheit und die Beherrschung der Wassernutzung. Die sechs Wassermühlen und unzählige Bewässerungskanäle, Brunnen, Kanäle für Sturzbäche, Brunnen und Wasserbecken sind  Beispiele ihrer Tätigkeiten wie auch die Entwicklung des Gartenanbaus. Zahlreiche Sagen und sehr viele Ortsnamen, unter ihnen der Puig de Na Fátima sind Erbe dieser Kultur.

Nach der Rückeroberung wurde die Insel, wie im Llibre del Repartiment (1232) aufgeführt, aufgeteilt. Auf diese Weise gelangten die Katalanen auf die Insel, und dem Bischof von Barcelona, Berenguer de Palou, wurde das Dorf Puigpunyent zugeteilt. Aus diesem Grund gab es bis vor einigen Jahren auf allen possessions im Dorf das Häuschen für die Zehntabgabe.

Die Kirche von Puigpunyent war eine der ersten, die auf Mallorca errichtet wurde. Dieser Bau wurde durch ein Urkundesiegel des Papstes Innozens III. im Jahre 1237 genehmigt. In der Zeit der Belagerung durch die Katalanen wurde der Anbau von Olivenhainen und Weinberge verstärkt.

Erstmals niedergeschrieben erscheint der Name Puigpunyent in lateinischer Sprache im Jahr 1248 als Podio Pugenti, in einer Bulle von Innozens IV. Die Herkunft des Namens ist puig punyent, wegen der spitzen Form des Gipfels des Galatzó.

Heutzutage hat Puigpunyent eine Ausdehnung von 41,6 km², eine Bevölkerung von 3.710 Einwohner und ein Bevölkerungsdichte von 89,1 Einwohner pro km². Puigpunyent ist eine kleine Gemeinde im Westen des Tramuntana-Gebirges und liegt in einem weitläufigen und grünem Tal, umgeben von hohen Bergen, aus denen Na Fátima, Na Bauçana, Els Puntals, Es Piconar und insbesondere der Puig de Galatzó, mit seinen 1.025 m, hervorzuheben sind. Der Puig de Galatzó trennt uns im Süden von Calviá, im Westen von Estellencs und Banyalbufar und im Norden von Esporlas. Die Verbindung zu Palma, das sich zehn Minuten mit dem Auto von Puigpunyent entfernt befindet, ist die einzige Öffnung des Tals. Die Straße folgt dem Lauf der Sa Riera.

Das Dorf teilt sich in zwei ganz unterschiedliche Zonen: einerseits die Berge, das größere Gebiet und durch die natürlichen Gegebenheiten und ihre Vegetation klar abgegrenzt, und andererseits das Tal von Puigpunyent und Superna.

Die Ortschaften, die die Gemeinde von Puigpunyent bilden, umgeben das Dorf selbst: Galilea, ein kleines Dorf wenige Kilometer von Puigpunyent entfernt, ist eine schöne, idyllische Ortschaft von 200 Einwohnern, die 550 m. über dem Meeresspiegel liegt. Ehemals war Galilea eine landwirtschaftliche Gegend, heutzutage ist es ein Wohngebiet. Es handelt sich um ein Dorf mit Ursprung im Mittelalter, mit einem herrlichen Meerblick zum Süden hin. Auf der anderen Seite befindet sich die Urbanisation Son Serralta, neuerlichen Ursprungs, mit großen Grundstücken und Häusern die ganz den natürlichen Gegebenheiten angepasst sind. Sie vereinigen in sich die Harmonie mit der Natur und den modernen Komfort.

Heutzutage hat die Gemeinde den Charakter einer Schlafstätte; die Bürger gehen ihren Beruf in Palma oder in den Küstenregionen nach, weshalb die Wirtschaft sich ausschließlich darauf beschränkt die Grundlagen des täglichen Bedarfs zu decken.

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